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Die Hauptuntersuchung

Seit 1951 erhöht die wiederkehrende Hauptuntersuchung die Sicherheit im Strassenverkehr. Wir führen eine zerlegungsfreie Sicht,- Funktions-, Wirkungs- und Zustandsprüfung nach Maßgabe der Vorschriften der Anlage VIIIa StVZO sowie den im Verkehrsblatt im Benehmen mit den zuständigen obersten Landesbehörden dazu bekannt gemachten Richtlinien durch. Dabei untersuchen wir Ihr Fahrzeug auf seine Verkehrssicherheit, Umweltverträglichkeit sowie auf Einhaltung der für es geltenden Bau- und Wirkvorschriften.

Bitte beachten Sie:

- Aus baulichen Gründen können wir an unserer Prüfstelle nur Fahrzeuge bis 3,5t zGG prüfen. Gebremste einachsige Anhänger müssen zwingend auf einem Bremsenprüfstand geprüft werden, was ebenfalls aus baulichen Gründen an unserer Prüfstelle nicht möglich ist.

Wir führen die Untersuchungen für Fahrzeuge > 3,5t zGG und für einachsige gebremste Anhänger nach Terminabsprache in einem unserer Prüfstützpunkte durch.

 

Woran erkennen Sie, wann Sie Ihr Fahrzeug zur Hauptuntersuchung vorführen müssen?

Am hinteren Kennzeichen finden Sie die amtliche Plakette. Die Frist für die Vorführung können Sie wie unten dargestellt an der Pkalette ablesen. Alternativ hilft auch ein Blick in den Fahrzeugschein / die Zulassungs-bescheinigung Teil I oder auf Ihren letzten HU-Bericht.

 

Mangeleinstufungen

Stellen wir während einer Hauptuntersuchung:

1. keine Mängel
fest, so teilen wir für das Fahrzeug eine Prüfplakette nach §29 (3) StVZO zu

2. geringe Mängel
fest, so tragen wir diese im Untersuchungsbereicht ein. Wir können dem Fahrzeug eine Prüfplakette nach Maßgabe des §29 (3) zuteilen. Der Halter hat die Mängel unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb eines Monats, beheben zu lassen

3. erhebliche Mängel
so tragen wir diese im Untersuchungsbericht ein. Wir drüfen keine Prüfplakette zuteilen. Der Halter hat halle Mängel unverzüglich beheben zu lassen und das Fahrzeug zur Nachuntersuchung der Mängelbeseitigung unter Vorlage des Untersuchungsberichts spätestens bis zum Ablauf von einem Monat nach dem Tag der Hauptuntersuchung wiedervorzuführen. Sind bei der Nachuntersuchung nicht alle Mängel behoben oder stellen wir neue Mängel fest, so dürfen wir keine Prüfplakette zuteilen und das Fahrzeug ist zur Nachuntersuchung innerhalb der ersten Frist neu vorzuführen.

4. Mängel fest, die das Fahrzeug verkehrsunsicher machen,
so sind diese im Untersuchungsbericht einzutragen. Wir müssen die vorhandene Prüfplakette entfernen und unverzüglich die Zulassungsbehörde benachrichtigen.

 

Die 10 großen Untersuchungspunkte bei der HU:

  1. Bremsanlage
  2. Lenkanlage
  3. Sichtverhältnisse
  4. Lichttechnische Einrichtungen
  5. Achsen, Räder, Reifen, Aufhängungen
  6. Fahrgestell, Rahmen, Aufbau; daran befestigte Teile
  7. Sonstige Ausstattungen
  8. Unweltbelastung
  9. Zusätzliche Untersuchungen an Kfz, die zur gewerblichen Personenbeförderung eingesetzt werden
  10. Identifizierung und Einstufung des Fahrzeugs

 

Die wichtigsten Untersuchungsfristen

Fahrzeugart
für die 1. Untersuchung nach Erstzulassung
für die weiteren Untersuchungen
Kraftrad
24 Monate
24 Monate
 
PKW
36 Monate
24 Monate
 

KOM und andere Kfz mit mehr als 8 Sitzplätzen

12 Monate
12 Monate
 
LKW ≤ 3,5t
24 Monate
12 Monate
LKW > 3,5t
12 Monate
12 Monate
 
Anhänger (einschl. angehängte Arbeitsmaschinen und Wohnanhänger)
≤ 0,75t, oder ohne eigene Bremse
36 Monate
12 Monate
gebremste Anhänger > 0,75t und ≤ 10t
24 Monate
24 Monate
gebremste Anhänger > 10t
12 Monate
12 Monate
 
Wohnmobile ≤ 3,5t
36 Monate
24 Monate
Wohnmobile > 3,5t und ≤ 7,5t (jünger als 6 Jahren)
24 Monate
24 Monate
Wohnmobile > 3,5t und ≤ 7,5t (älter als 6 Jahren)  
12 Monate
Wohnmobile > 7,5t
12 Monate
12 Monate

 

 

 

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